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NDR: Cum-Ex – Wie Steuerkassen geplündert werden (18.10.2018)
Vermögende Investoren lassen sich europaweit bei Aktiengeschäften unrechtmäßig Steuern erstatten. Ein Feature zum großen Steuerskandal von Jennifer Lange und Christian Salewski.

IMF: Roberto Azevêdo: Trade is not the Problem (18.10.2018)
The IMF-World Bank Annual meetings bring together people from around the world to discuss issues that affect the global economy. This year’s meetings were held in Bali, Indonesia, and one issue at the top of the agenda was the rising backlash to globalization by workers who feel they’re losing jobs to trade and immigration. Roberto Azevêdo, Director General of the World Trade Organization dispels those claims, and in this podcast, the IMF’s Camilla Andersen asks Azevêdo why he thinks international trade has been under fire of late.

BR: Mit Verbrauchern produzieren – Solidarische Landwirtschaft (18.10.2018)
Die Bamberger „Solawi“, das sind Menschen, die gemeinsam einen Gärtner beauftragt haben, ihr Gemüse zu produzieren. Er bekommt einen festen, fairen Lohn, egal, wie die Ernte ausfällt. Regionale Produktion, von Bürgern organisiert.

DLF: Lebensmittelmarkt – Der Kampf der Landwirte gegen unlautere Handelspraktiken (16.10.2018)
Bauern erhalten für ihre Produkte nur ein Fünftel vom Preis des Endprodukts – der Rest geht an den Zwischen- und Lebensmitteleinzelhandel. Jetzt will die EU die Landwirte unterstützen. Aber wie kann man die Gewinnverteilung sinnvoll regulieren?

BR: Die wachsende Macht der Supermärkte (15.10.2018)
Der Lebensmittelhandel ist im Wandel. Immer mehr Supermärkte stellen ihre eigenen Marken in die Regale – viele inzwischen prominent platziert. Die Handelsketten nutzen ihre Marktmacht und lehnen sich gegen die großen Markenhersteller auf. Was bedeutet das für die Verbraucher? Welche Preispolitik steckt dahinter? Viele Produzenten, vor allem kleine Landwirtschaftsbetriebe, leiden unter dem Preisdiktat der Supermarktketten.

BR: Wie Männer Frauen in der Digitalwirtschaft das Leben schwer machen (14.10.2018)
„White male nerds“ oder „brogrammers“ – das Silicon Valley entlarvt sich zunehmend als Manifestation der „Bro-Culture“. Der Generator-Podcast fragt: Wie ist die Tech-Branche so sexistisch geworden und was für Ansätze gibt es, das zu ändern?

DLF: Buhmann Bauer? – Der ramponierte Ruf der deutschen Landwirte (13.10.2018)
Verseuchtes Grundwasser, Massentierhaltung und millionenschwere Subventionen haben das Image der Landwirtschaft beschädigt. Nicht mehr viel scheint übrig zu sein vom Bild des Bauern als Versorger der Nation. Viele Landwirte aber haben genug vom „Bauernbashing“ und wollen ihren guten Ruf zurück.

SWR: Der Dorfkneipe ein Trullala! (12.10.2018)
Ein Hoch auf den Stammtisch, auf den Treffpunkt, auf die Geselligkeit! Den Dorftratsch erfährt man mittlerweile aber nur noch beim Frisör. Kneipen und Gasthäuser auf dem Land werden immer weniger. Die Nachfrage ist da, doch Bürokratie und fehlende Fachkräfte machen den Wirten zu schaffen. Allerdings: Neugründungen und innovative Konzepte machen Hoffnung.

SWR: Die Zukunft der Binnenschifffahrt (11.10.2018)
Gemütlich tuckern sie Rhein, Mosel oder Neckar entlang, beladen mit Kohle, Steinen oder Schrott. Schon alleine durch ihr Tempo wirkt die Binnenschifffahrt fast ein bisschen aus der Zeit gefallen. Und doch behauptet sie sich und hat ihren festen Platz im Güterverkehr. Alleine im vergangenen Jahr haben Transportschiffe über 220 Millionen Tonnen Güter befördert. Steigende Zahlen verzeichnen Fluss-Kreuzfahrten. Vorbei an Loreley, deutschem Eck oder dem Andernacher Geysir, nach Heidelberg oder Mainz – die mehrtägigen Reisen auf luxuriösen Schiffen mit Mehrgängemenue, Fitnessraum und Abendprogramm werden immer beliebter. Wo steht die Binnenschifffahrt in Deutschland? Wo liegen ihre Potenziale?

SWR: Die Chinesen kommen. Griechenland und seine Investoren (10.10.2018)
Während Europa ein Hilfspaket nach dem anderen schnürte, investiert China in seinen europäischen Brückenkopf einer neuen Seidenstraße.

NDR: Drogenlabore auf dem Bauernhof (09.10.2018)
Die Niederlande sind eine Art Supermarkt für Drogendealer. Denn in der Provinz Brabant sind auf Bauernhöfen viele illegale Hanfplantagen und Drogenlabore entstanden.

Deutschlandfunk Kultur: Neue Regeln für Internetkonzerne – Die Wildwest-Zeiten in den Sozialen Medien beenden (08.10.2018)
Dass die Macht der Internetriesen wie Facebook oder Google begrenzt werden muss, ist fast schon politischer Konsens. Aber wie? Die Vorschläge reichen von freiwillige Selbstkontrolle, über eine staatliche Aufsichtsbehörde bis zur Zerschlagung der Konzerne.

NDR: Big Data ist Chinas neues Gold (08.10.2018)
In China werden mehr Daten gespeichert als irgendwo sonst auf der Welt. Staatliche Stellen überwachen so die Bevölkerung.

DLF: Ausbildung in der Fischerei – Knochenjob auf hoher See (02.10.2018)
Die Zahl der Schiffe und Meeresfischer ist in den letzten Jahrzehnten stark gesunken: Schwankende Fangquoten und strenge Auflagen machen den Fischern das Leben schwer. Trotz der schwierigen Bedingungen entscheiden sich jedes Jahr junge Menschen für den Beruf auf hoher See.

Deutschlandfunk Kultur: Die Gewerkschaften und die Energiewende – Hin- und hergerissen zwischen Jobs und ökologischer Vernunft (01.10.2018)
Beim Thema Braunkohle stecken die Gewerkschaften in der Klemme: Sie wollen Arbeitsplätze erhalten und positionieren sich gegen den schnellen Ausstieg. Andererseits wäre auch eine Klimakatastrophe vermutlich ein echter Jobkiller.

DLF: Europa und die Steuerflucht – Warum multinationale Konzerne wenig Steuern zahlen (30.09.2018)
50 Euro für eine Million Euro Gewinn: Apple musste am Unternehmenssitz Irland nur 0,005 Prozent Unternehmenssteuern abführen. Möglich ist das, weil EU-Staaten sich zu Steueroasen machen. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will das ändern – doch bei 28 Finanzministern wird das schwierig.

DLF: Biokapitalismus – Hundemenschenwelten (28.09.2018)
8,6 Millionen Hunde in deutschen Haushalten verschaffen gut 100.000 Menschen Arbeit. Mit Dienstleistungen rund um die Hundehaltung wurden bereits 2013 4,6 Milliarden Euro erzielt. Was können Hunde und ihre Menschen über einen Kapitalismus erzählen, in dem Körper immer umfassender bewirtschaftet werden? Dieser Frage geht die kalifornische Biologin und Wissenschaftstheoretikerin Donna Haraway nach.

IMF: Japan: Land of the Rising Robots (27.09.2018)
In Japan, deaths outnumber births by 1,000 people per day on average. The population in some regions is now smaller than what it was in the 1950’s. The combination of its rapidly declining labor force—expected to fall even faster than the overall population, and the limited influx of immigrants, creates a powerful incentive for robots and artificial intelligence. In this podcast, IMF economists Todd Schneider and Gee Hee Hong say Japan has no choice but to embrace robots and automation to help the shrinking workforce become more productive.

BBC: Retail’s AI Revolution (27.09.2018)
Will artificial intelligence change how we shop and decide which retailers succeed? Senior retail executive, Jeremy Schwartz, meets chat bots, robots and the humans behind them, to find out. He explores the impact that the AI revolution may have on jobs – not just the number of them but their nature too. As algorithms take over certain tasks, he asks how humans – and the companies that employ them – will need to respond. And he looks at the growing digital divide between retailers and asks what role AI is playing in the struggle for survival on our high streets.

DLF: Wie unser Geld wirklich entsteht – Money from nothing (25.09.2018)
Der größte Teil unseres Geldes wird nicht von der Zentralbank geschaffen, sondern von den Banken. Und zwar einfach so, aus dem Nichts. Die Tatsache ist weitgehend unbekannt. Aber sie gefährdet zunehmend die Stabilität unseres Finanzsystems. Kritiker fordern eine neue Geldordnung.

DLF: Wohnraumentwicklung – Die Suggestion vom besseren Leben in der Großstadt (23.09.2018)
„Innovativer, kulturell inspirierter, Hotspot der globalen Wissensökonomie“ – so würden Großstädte im öffentlichen Diskurs dargestellt, sagte der Wirtschaftsgeograph Thilo Lang im DLF. Dabei lohne der Blick auf das Land mit seinen erfolgreichen Mittelständlern. Gerade dort finde Innovation statt.

SWR: Georg Simmels „Philosophie des Geldes“ (21.09.2018)
In seinem Hauptwerk „Die Philosophie des Geldes“ analysierte der Berliner Soziologe Georg Simmel die Bedeutung des Geldes in all seinen Facetten.

BBC: On the Trade War Frontline (20.09.2018)
As international trade tensions escalate, the US state of Wisconsin is a fascinating place to discover the consequences. Specialist producers like Wisconsin’s ginseng growers are directly affected by the new trade war between the US and China. Traditional cheese makers meanwhile see all this as the latest round in an endless battle for freer trade in global food. And in the south of the state, a new kind of manufacturing economy is taking shape with a vast new investment by the Taiwanese tech manufacturer Foxconn. Jonty Bloom travels around the state to gain rich insights into where today’s trade wars could eventually lead.

Deutschlandfunk Kultur: Urheberrechtsreform – Wo ist die Regulierung, die allen nützt? (15.09.2018)
Journalisten, Fotografen oder Autoren verdienen im Netz wenig Geld mit ihren Inhalten. Ganz im Gegensatz zu den großen Plattformen. Dass die neuen Märkte reguliert werden müssen, leuchtet deshalb ein. Warum aber ist „gute“ Regulierung so schwierig?

DLF: Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren – Eine Bankenpleite mit weltweiten Auswirkungen (15.09.2018)
Am 15. September 2008 meldet die US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Es war die größte Firmenpleite der Geschichte – vor allem aber war es der Beginn der schlimmsten weltweiten Finanzkrise seit 1929. Die Auswirkungen sind bis heute spürbar.

DLF: „Die Bankenkrise ist in Deutschland noch gar nicht überwunden“ (15.09.2018)
Eigentlich stecke Deutschland immer noch in der Finanzkrise, sagte Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen, im Deutschlandfunk. Viele der Faktoren, die 2008 eine Rolle spielten, seien auch heute noch da. Zudem erfasse die Krise auch weitere gesellschaftliche Bereiche, etwa die private Altersvorsorge.

NDR: Zehn Jahre Finanzkrise – ein Weltenbeben (13.09.2018)
Zehn Jahre „danach“ gelten die Lehman-Pleite in den USA und die folgenden Finanzkrisen als epochale Ereignisse. Was wurde daraus gelernt? Besteht Wiederholungsgefahr?

NDR: Bürger haben Rechnung der Finanzkrise bezahlt (12.09.2018)
Welche Folgen hatte die Finanzmarktkrise, die 2008 in den USA ihren Ursprung hatte, für die Bürger? In einem NDR Info Forum gehen die ARD-Korrespondenten in den USA dieser Frage nach.

Deutschlandfunk Kultur: Versicherungswirtschaft nach der Finanzkrise – „Herr Kaiser“ kommt nicht mehr (11.09.2018)
In den 80ern und 90ern verkauften Vertreter wie „Herr Kaiser“ noch persönlich Policen. Diese Zeiten sind vorbei. Der Herr mit Aktenkoffer ist der Digitalisierung zum Opfer gefallen und die damals abgeschlossenen Versicherungen bereiten vielen Ärger.

BR: Zehn Jahre nach der Lehman-Pleite: Die Folgen der Finanzkrise (12.08.2018)
Die Pleite der US-Investment-Bank Lehmen-Brothers löste vor zehn Jahren eine weltweite Finanzkrise aus. Hat die Krise damit den Aufstieg populistischer Politiker begünstigt?

Deutschlandfunk Kultur: Versicherungswirtschaft nach der Finanzkrise – „Herr Kaiser“ kommt nicht mehr (11.09.2018)
In den 80ern und 90ern verkauften Vertreter wie „Herr Kaiser“ noch persönlich Policen. Diese Zeiten sind vorbei. Der Herr mit Aktenkoffer ist der Digitalisierung zum Opfer gefallen und die damals abgeschlossenen Versicherungen bereiten vielen Ärger.

NDR: An der neuen Seidenstraße (10.09.2018)
Entlang der „neuen Seidenstraße“ verspricht China Investitionen und Entwicklung. Allerdings nicht ganz uneigennützig, wie die Menschen im Nachbarland Kirgistan erleben.

WDR: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser? (09.09.2018)
Die Pleite einer amerikanischen Investmentbank riss die Welt 2008 in eine tiefe Krise: Einfache Sparer, mittelständische Unternehmen – auch in Deutschland fürchteten mit einem Mal viele um ihre Existenz.

Deutschlandfunk Kultur: Zehn Jahre nach der Finanzmarkt-Krise – Droht ein erneuter Absturz der Weltwirtschaft? (08.09.2018)
Infolge der Finanzkrise von 2008 hat sich die Position Europas innerhalb der Weltwirtschaft massiv verschlechtert, sagt der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze. Auch das Wirtschaftswachstum Deutschlands sei nicht so gut, wie viele glauben.

DLF: Konkurrenzkampf gegen die Online-Riesen – Wie das Internet den Einzelhandel verändert (08.09.2018)
Online shoppen, rund um die Uhr im Internet stöbern und unabhängig von Öffnungszeiten einkaufen, was immer das Herz begehrt. Das Angebot im Internet ist riesig. Kann da der Händler vor Ort noch konkurrieren und wer sind die Gewinner, wer die Verlierer dieses tiefgreifenden Wandels im Handel?

Deutschlandfunk Nova: Wirtschaftsethik: Auch Kapitalismus ist halal und koscher (08.09.2018)
Können wir in Deutschland von muslimischen und jüdischen Traditionen lernen, was den Umgang mit Kapitalismus betrifft? Vertreter dieser beiden Religionen argumentieren, ihre Vorstellung von einer ethischen Wirtschaftsordnung sei besonders gelungen. Vorträge dazu von Nathan Lee Kaplan und Idris Nassery.

SWR: 20 Jahre Google – vom Garagenstartup zum Weltkonzern (04.09.2018)
Am 4. September 1998 wurde Google von zwei jungen Männern gegründet. Heute ist das kleine Startup-Unternehmen ein milliardenschwerer Weltkonzern mit über 80-tausend Mitarbeitern.

SWR: Drache und Löwe – Chinas Engagement in Afrika und Europas Zögern (03.09.2018)
China öffnet den Geldbeutel. 60 Milliarden Dollar will Staatschef Xi Jinping in den nächsten Jahren in Afrika investieren. Das hat er auf dem China-Afrika-Gipfel in Peking verkündet. Afrika braucht und will das Geld. Auch wenn die afrikanischen Länder die Risiken durchaus sehen, wenn sie sich nur auf China als den einen Geldgeber verlassen. Denn China will Gegenleistungen. Drache und Löwe. Chinas Engagement in Afrika und Europas Zögern.

IMF: Christine Lagarde on The Crisis That Prompted a Rethink (31.08.2018)
It’s been ten years since Lehman Brothers—one of the largest firms on Wall street, was wiped out and closed its doors. Only two weeks before it filed for bankruptcy it held more than 600 billion dollars in assets. The fall of Lehman’s turned a volatile financial market into a full-blown panic and is widely seen to be what triggered the global financial crisis in 2008. In this podcast, IMF Managing Director, Christine Lagarde looks back at one of the most disruptive events in history for the global financial system.

detektor.fm: Schwerpunkt „Personal“ – Freiheit vs. Kontrolle (02.09.2018)
Wie tickt das Personal der Zukunft? Was hat ein gutes Team wirklich mit einem Orchester gemeinsam? Wann schadet Freiheit dem unternehmerischen Erfolg?

DLF: Wer hat, dem wird gegeben: Die Kulturumverteilungsmaschine (31.08.2018)
Im Zeitalter der Kreativität wollen immer mehr Menschen von der Kunst leben. Doch mit ihren Ideen wirklich Geld zu verdienen, gelingt den wenigsten. Da springt die Gesellschaft in die Bresche und fördert, was sie für gesellschaftlich relevant hält.

DLF: Thyssenkrupp im Umbruch – Zwischen Firmentradition und Aktionärsinteresse (30.08.2018)
Der Thyssenkrupp-Konzern mit seinen rund 160.000 Mitarbeitern und Geschäften von Aufzügen bis hin zu U-Booten steckt in der Krise. Zwei Bosse hatten das Handtuch geworfen. Schlüsselrollen in dem Ruhrgebiets-Drama spielen der Großaktionär Cevian und die Chefin der Krupp-Stiftung.

Deutschlandfunk Kultur: Trend zur Selbstbedienung – Wie „Schattenarbeit“ Zeit stiehlt und Jobs gefährdet (28.08.2018)
Wir scannen Preisschilder, tanken und erledigen Bankgeschäfte am Rechner – der Trend zur Selbstbedienung wird Verbrauchern oft als Vorteil verkauft. Doch der Soziologe Craig Lambert zeigt, dass „Schattenarbeit“ den Kunden und auch den Arbeitnehmern schadet.

DLF: Klassischer Wettbewerbsbegriff gilt in Digitalwirtschaft kaum (27.08.2018)
Ob Facebook oder Amazon: Das Bundeskartellamt legt sich mit den großen US-Internetkonzernen an – auch wenn der klassische Wettbewerbsbegriff in der Digitalwirtschaft kaum gelte, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt im Dlf. Er forderte zudem für seine Behörde mehr Befugnisse für den Verbraucherschutz.

Deutschlandfunk Kultur: Hat der Sport aus seinen Skandalen gelernt? (26.08.2018)
Manipulierte Fußballspiele, gedopte Sieger, korrupte Vergabeverfahren: Zahlreiche Skandale der letzten Jahre haben das Bild vom Sport als fairem Wettbewerb schwer beschädigt. Was hat sich seitdem getan? Ist der Sport inzwischen sauberer geworden?

BR: Kapitalistische Diktatur – Kauft China die Welt? (24.08.2018)
Crashkurs Handelskrieg – Wie China auf Trumps Konfrontationskurs reagiert Duisburger Hafen – Logistik-Drehscheibe für die neue Seidenstraße Die neue Seidenstraße – Wie fränkische Unternehmer profitieren können China – auf dem Weg zur Weltherrschaft? – Westliche Demokratien bekommen Konkurrenz

HR: Die Null, eine Zahl ohne Zinsen (22.08.2018)
Des Deutschen liebstes Buch ist sein Sparbuch. Das gibt er ungern aus der Hand, auch wenn es uninteressant geworden ist, weil es keine Zinsen mehr abwirft. Die Bundesbank spricht zum ersten Mal seit sechs Jahren von einer negativen Rendite beim deutschen Finanz-Vermögen. Das heißt: die spärlichen Erträge wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres aufgezehrt, durch die gestiegene Inflation. Diese Entwicklung konnte erstmals seit langer Zeit nicht mehr durch die Börse ausgeglichen werden. Das ändert sich nur, wenn die EZB ein Einsehen hat und die Sparer durch steigende Zinsen auf Bank-Einlagen schützt. Schließlich ist die Null-Zins-Politik der Anfang allen Übels – darin sind sich AfD und Linkspartei genauso einig wie die Bild-Zeitung. Aber stimmt das überhaupt? Oder ist es nicht so, dass uns das viele billige Geld, das die Notenbank bereitstellt, das Wirtschafts-Wachstum sichert, den Konsum belebt und für Arbeitsplätze sorgt. Auch der öffentlichen Hand eröffnet sie Spiel-Räume bei notwendigen Ausgaben. Darf’s trotzdem ein bisschen mehr als die Null sein, Herr Draghi? Die USA haben diese Frage für sich schon beantwortet – wenn auch zögerlich. Möglich, dass ihr Beispiel auf Europa abfärbt.

NDR: Die neuen Tagelöhner (21.08.2018)
Das Internet verändert die Arbeit. Während die einen von der neuen Freiheit schwärmen, bedeutet die „Gig-Economy“ für andere: Verhältnisse wie im Frühkapitalismus.

BR: Kapitalistische Diktatur – Kauft China die Welt? (22.08.2018)
Die Neue Seidenstraße – Ein gigantisches Projekt, mit dem sich China neue Märkte erschließen will. Viele Länder in Asien, Afrika und Europa wollen von dem Projekt profitieren, in erster Linie aber die Chinesen selbst. Sie stecken viele Milliarden Dollar in schnelle Handelswege, Logistikzentren und Industrieanlagen.

Deutschlandfunk Kultur: Journalist über Griechenland – „Hier gibt es wirklich Massenarmut“ (20.08.2018)
Nach dem Ende des internationalen Hilfsprogramms für Griechenland gibt es für die Bevölkerung wenig Aussichten auf eine Verbesserung ihrer Lage. Von der grassierenden Armut, die den Alltag sehr stark dominiert, spricht der Journalist Niels Kadritzke, der zeitweise im Land lebt.

NDR: Hoffnung statt Krise in Griechenland (20.08.2018)
Das EU-Hilfsprogramm ist Geschichte: Griechenland soll sich wieder selbst Geld auf dem Kapitalmarkt leihen können. Alles gut also? Ein Lagebericht zu einer offenen Frage.

Deutschlandfunk Kultur: Karen Horn über Märkte und Marktregulierung – „Wir kommen in eine Welt des Regionalismus, der kleinen Verträge“ (18.08.2018)
Die Ökonomin Karen Horn hinterfragt die Verantwortung der Liberalen für die Weltwirtschaft. Marktwirtschaft könne heute nicht mehr als Laissez-faire gedacht werden. Doch sie warnt auch: „Regulierung ist eine Daueraufgabe und es ist nicht immer leicht für den Regulierer.“

HR: Sieben Tage einer Krise. Wohin steuert die Türkei? (17.08.2018)
Als vor sieben Tagen die türkische Währung in den freien Fall überging, verstand jeder in der Türkei: Jetzt wird es ernst. Der türkische Präsident verstand das auch: Jetzt geht es um sein politisches Überleben. Also zog er alle Register, um von sich abzulenken. Die USA seien schuld. Und er forderte die Bürger auf, ihre Dollar in Lira umzutauschen. Schließlich beschwor er noch Allah – was man als nahöstlicher Autokrat eben so macht, wenn die eigene Politik an Grenzen stößt. Zwar ist Erdogan so mächtig wie nie. Aber selbst er kann die Gesetze der Ökonomie nicht außer Kraft setzen. Und erst recht nicht kann er im Kräftemessen mit dem amerikanischen Präsidenten gewinnen. Die vergangenen sieben Tage haben es gezeigt. Die Spirale aus amerikanischen Sanktionen und türkischen Boykott-Drohungen führen das Land immer tiefer in die Krise. Können andere Staaten, ob in Europa oder im Nahen Osten, vermitteln? Muss die Türkei am Ende beim Internationalen Währungsfond um Hilfe bitten?

DLF: Verschuldet, EU-kritisch, unberechenbar – Ist Italien das neue Griechenland? (17.08.2018)
Unterdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, hohe Jugendarbeitslosigkeit, 2,2 Billionen Schulden: Viele Italiener machen die EU für den Zustand ihres Landes verantwortlich. Analysten hingegen sehen Italiens Politik als größten Risikofaktor. Denn viele der Probleme des Landes sind hausgemacht.

DLF: EU-Hilfsprogramm endet – Von deutscher Strenge und griechischem Leid (16.08.2018)
Fast ein Jahrzehnt lang hielt Griechenlands Finanzdrama Europa in Atem. Der Zusammenbruch des Euros oder ein Austritt aus der Gemeinschaftswährung schien denkbar. Nach strikten Sparprogrammen und Krediten in Milliardenhöhe – vor allem aus Deutschland – muss das Land ab dem 20. August wieder selbst zurechtkommen.

DLF: Alternative zum Hotel – „Airbnb“-Übernachtungen in der Kritik (16.08.2018)
Das gemeinsame Nutzen von Wohnraum galt einst als ökologisch nachhaltig und sozial verbindend. Mittlerweile hat es sich zu einem großen Geschäft entwickelt: Mitwohnzentralen seien schuld daran, dass bezahlbarer Wohnraum in attraktiven Städten immer knapper werde, sagen Kritiker.

NDR: Dämpfer für die Weltwirtschaft (15.08.2018)
Die USA setzt mit ihrer Handelspolitik Länder wie China, Russland oder die Türkei unter Druck. Welche Folgen haben die Konflikte für das globale Wachstum?

DLF: Autoindustrie – Daimler zwischen Dieselskandal und künftiger Mobilität (13.08.2018)
Die Autoindustrie ist im Umbruch – so auch der Stuttgarter Autohersteller Daimler. Das Unternehmen baut an seiner Zukunft als „Anbieter von Mobilität“ und kämpft um seine Glaubwürdigkeit in der Dieselaffäre. Wohin geht die Reise für Daimlers Mitarbeiter und die seiner Zulieferbetriebe?

BBC: Banking on Change? (09.08.2018)
Online banking has grown massively, and some new banks don’t bother with a branch network at all. But as Ruth Sunderland discovers, some in the banking business still think high street branches and personal service have a bright future. So how far will this financial revolution go? Talking to leading players in the business, Ruth hears how those who want to manage our money are full of new ideas, but facing huge uncertainty about what banking will become.

NDR: Verschwindet das Bargeld? (09.08.2018)
Die Deutschen lieben Bargeld. Warum werden trotzdem immer mehr Geschäfte per Karte abgewickelt? Wird das Handy in Zukunft das neue Portemonnaie?

BR: Verführung im Supermarkt – warum wir kaufen, was wir kaufen (07.08.2018)
Unser Einkaufsverhalten folgt wohl durchdachten Verkaufs-Strategien. Neben unserer eigenen Impulsivität verdanken wir das vor allem einem Heer von Marketingexperten, deren einziges Ziel es ist, Supermärkte so zu gestalten, dass „der Kunde mehr kauft“.

DLF: Strafzölle und die US-Agrarindustrie – Dunkle Wolken über Iowas Farmen (06.08.2018)
Weil China auf die US-Strafzölle seinerseits mit Zöllen reagiert, sind die Preise für landwirtschaftliche Produkte in den USA teilweise radikal eingebrochen. Besonders betroffen sind Schweinezüchter und Sojabauern in Iowa. Dennoch unterstützen viele Farmer den Kurs ihres Präsidenten.

SR: Heiner Flassbeck: Das Euro-Desaster (05.08.2018)
Heiner Flassbeck argumentiert, warum seiner Ansicht nach deutsche Wirtschaftspolitik die Eurozone in den Abgrund treibt. Welche Zukunft hat der Euro? Ist die Globalisierung gescheitert?

DLF: Künstliche Intelligenz – Die Roboter kommen näher (05.08.2018)
Automatisches Fahren, automatische Fabriken, sogar automatische Kampfdrohnen: All diese Entwicklungen liegen in greifbarer Nähe. In den letzten Jahren hat sich Erstaunliches im Bereich der Künstlichen Intelligenz getan. Was kann KI leisten und wieso fürchten wir sie häufig?

SWR: Das goldene Blatt: Das Geschäft mit dem Altpapier (03.08.2018)
Altpapier ist bares Geld. Für die Tonne gibt es zur Zeit 65 Euro. Da ist zwar weniger als früher, aber da wir Deutschen fleissig sammeln, kommen im Jahr mehrere hundert Millionen Euro zusammen. Doch an diesem Papier reißen viele. Die kommunalen Entsorger wollen ein Stück verdienen, das duale System und auch Sportvereine und Schulen sind in das Geschäft eingestiegen. Doch der Rohstoff ändert sich. Statt dem schwerem Ottokatalog liegen immer mehr Amazonverpackungen in der Tonne. Die nehmen viel Platz weg, wiegen aber weniger. Schlechte Aussichten für das Altpapierbusiness.

BBC: Has Taiwan Lost Its Roar as an “Asian Tiger” Economy? (28.07.2018)
Once known as a hugely successful “ Asian Tiger“ economy built on hi-tech manufacturing, Taiwan’s recent economic growth has been relatively sluggish, wages have stagnated and young people are leaving for better paid jobs in China and elsewhere. So what does the self-ruled island need to do to start roaring again? Caroline Bayley reports from Taipei.

SWR: In fremden Betten – wie kann der Wohnungsmarkt vor Airbnb gerettet werden? (26.07.2018)
Die Politik hat das Thema Wohnen als neue soziale Frage erkannt. Denn in Städten wird Wohnraum zunehmend unerschwinglich – für Normalverdiener. Das hat nicht nur, aber auch mit Vermietungsportalen wie Airbnb zu tun. Tagestouristen treten gegen Langzeitmieter auf den Plan.

DLF: Mitarbeiter der Treuhandanstalt – Abenteurergemeinschaft mit historisch einmaliger Aufgabe (26.07.2018)
Arbeiten im Ausnahmezustand und zwischen allen Stühlen sitzend: So fühlten sich die Mitarbeiter der Treuhand, die dafür zuständig waren, die DDR-Planwirtschaft in eine Marktwirtschaft umzuwandeln. Das zeigen die Studien eines Bochumer Historikers, der das heterogene Personal der Anstalt untersucht hat.

DLF: Kohle ade – Der geplante Ausstieg aus der Braunkohle (25.07.2018)
Braunkohle hat die industrielle Revolution vorangebracht. Doch der Preis ist hoch. Die Kraftwerke produzieren große Mengen an klimaschädlichem CO2. Eine Kommission soll den Ausstieg aus der Braunkohle vorbereiten. Kein leichtes Unterfangen, hängen doch ganze Regionen von diesem Industriezweig ab.

IMF: Maya Forstater: The Truth About Illicit Financial Flows (24.07.2018)
Illicit financial flows have been under the spotlight recently. Both the Panama and subsequent Paradise papers exposed large amounts of money held in tax havens—some under questionable circumstances, and the United Nations has included tackling illicit financial flows as a target within its Sustainable Development Goals. In this podcast, the Center for Global Development’s Maya Forstater talks about how much or how little we really know about illicit financial flows.

SWR: Ausländische Finanzinvestoren steigen bei deutschen Tierärzten ein (20.07.2018)
Die Tierarztlandschaft ist im Umbruch. Die klassische Kleintierpraxis bekommt Konkurrenz.In Deutschland sind Tierarztketten auf dem Vormarsch. Dahinter stecken auch ausländische Finanzinvestoren. Sie erhoffen sich hohe Renditen.

DLF: Menschenkenntnis und Muskelkraft – Wie Sicherheitsdienste besser werden sollen (20.07.2018)
In Deutschland gibt es fast ebenso viele private Sicherheitskräfte wie Polizisten. Sie bewachen zum Beispiel Flüchtlingsheime, Supermärkte und Fabriken. Doch das Ansehen der Branche ist denkbar schlecht: Es sind auch unseriöse Firmen am Markt. Das soll sich ändern.

BR: Arbeitssklaven in der Landwirtschaft – Die Rolle von Politik und Konsumenten (18.07.2018)
Zehntausende Flüchtlinge werden im Obst- und Gemüseanbau zu modernen Sklaven, mitten in Europa. Dumpinglöhne, Verstöße gegen Arbeitsschutz und Sozialabgabenbetrug – die EU stützt das System mit millionenschweren Subventionen.

DLF: Mobilitätswandel – Tankstelle der Zukunft (18.07.2018)
Ob Wasserstoff, Brennstoffzelle oder Erdgas – noch ist offen, wie die Antriebstechnologien der Zukunft aussehen werden. Tankstellen werden sich allerdings unweigerlich verändern müssen. Nahe Basel entsteht zum Beispiel eine Ladestation mit Büros, Dienstleistungen und Gewerbe.

Deutschlandfunk Kultur: Eine kleine Geschichte der Pauschalreise – Ausflug mit Schinkenbrot (18.07.2018)
Am 5. Juli 1841 organisierte der Tischler Thomas Cook einen Eisenbahnausflug. Es ging von Leicester ins elf Meilen entfernte Loughborough. Und weil der Ticketpreis auch Schinkenbrot und Tee beinhaltete, gilt die Tour als erste Pauschalreise.

DLF: Ukrainer in Polen – Flüchtlinge und Glücksritter (16.07.2018)
Zwei Millionen Ukrainer leben inzwischen in Polen: Die meisten finden Arbeit, lernen schnell Polnisch und die Wirtschaft profitiert gewaltig von ihnen. Doch die Regierung tut wenig, damit sie sich heimisch fühlen. Sie werden sogar als Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten benutzt.

Deutschlandfunk Kultur: Social Scoring – Einfluss von Social-Media-Aktivitäten auf die Kreditwürdigkeit (14.07.2018)

DLF: Weltweiter Bargeldtransfer – So kommt der Euro zur Familie (14.07.2018)
Remittances – Rücküberweisungen – übertreffen die offizielle Entwicklungshilfe um ein Dreifaches. Es ist das Geld, das Migranten in ihre Herkunftsländer schicken, um die Familie zu unterstützen. 2016 waren das laut Weltbank rund 575 Milliarden US-Dollar. Die Zahlungen sind längst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

SWR: Roboter bei der Feldarbeit (14.07.2018)
Nach der Erfindung des Traktors vor 125 Jahren steht der Landwirtschaft eine neue Revolution bevor: Die Einführung von Robotern und eine zunehmende Digitalisierung. Diese Roboter arbeiten so präzise, dass in Zukunft weniger Pestizide und weniger Düngemittel in die Umwelt gelangen. Eine neue Generation von Landwirten wird die Stall- und Feld-Arbeiten per App überwachen und vom Bildschirm im Büro aus steuern.

NDR: Schöne neue Arbeitswelt? (12.07.2018)
Automatisiertes Fahren, Pflegeroboter, die intelligente Fabrik: Viele preisen die Chancen der Künstlichen Intelligenz. Andere warnen vor Massenarbeitslosigkeit.

BR: Smart vernetzt – Landwirtschaft digital (12.07.2018)
Landwirtschaft 4.0: Die Ökonomen fahren ohne Hände am Lenkrad per Satellitennavigation übers Feld, messen Erträge für jeden Quadratmeter genau, spritzen und düngen exakt nach Bedarf – ist das wirklich alles so „smart“ und klug?

Deutschlandfunk Kultur: Schweineproduktion – Marktgerecht und glücklich? (10.07.2018)
Nach einem glücklichen Schweineleben in die Pfanne: So hätte der Verbraucher sein Fleisch gern. Und dafür würde er auch mehr Geld bezahlen. Sagt er – und greift dann doch immer wieder zum Billigangebot. Warum? Und geht das überhaupt: marktgerecht und glücklich?

DLF: Grauzone Patientenvermittlung – Das Geschäft mit den Kranken aus dem Ausland (09.07.2018)
Viele deutsche Krankenhäuser haben in der Behandlung von Patienten aus aller Welt eine neue Geldquelle entdeckt. Bei der Anwerbung und Betreuung von Kranken etwa aus den Golfstaaten oder aus Russland helfen Agenturen, die wie Makler arbeiten. Doch das Geschäft mit dem Medizintourismus ist vom Gesetz nur teilweise gedeckt.

Deutschlandfunk Kultur: Cannabis-Paradies Uruguay – Staat verkauft Marihuana mit Gütesiegel (08.07.2018)
Das kleine Uruguay in Südamerika baut als erstes Land der Welt ganz offiziell riesige Mengen Marihuana an. Der Staat kontrolliert, vertreibt und verkauft die Droge unter anderem über registrierte Apotheken. Die Welt guckt zu, höchst interessiert.

Deutschlandfunk Kultur: Zukunftsvisionen in der Wirtschaft – Wie Fiktionen den Kapitalismus beflügeln (07.07.2018)
Die Zukunft ist prinzipiell ungewiss, trotzdem versucht die Wirtschaft sie mit komplizierten Modellen zu berechnen. Der Soziologe Jens Beckert zeigt, dass mancher Businessplan in seiner Fiktivität eher einem Roman gleicht.

SWR: Das Geschäft mit der Musik. Wer verdient eigentlich noch daran? (06.07.2018)
Vorbei die Zeiten, als Plattenfirmen noch die komplette Macht über den Musikmarkt hatten, schalten und walten konnten, wie sie wollten und sich eine goldene Nase verdient haben – Geld für Musik auszugeben, ist den Digital Natives oft fremd. Wie verändert sich der Musikmarkt und wer profitiert?

SWR: Gemeinsam sind wir schwächer: Das Märchen von der Teamarbeit (05.07.2018)
Es diskutieren: Thilo Baum – Kommunikationstrainer und Publizist, Berlin, Prof. Dr. Rolf van Dick – Sozialpsychologe, Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz – Institut für Unternehmensführung, TU Braunschweig

DLF: Zocken in der Grauzone – Europäische Anarchie am Glücksspielmarkt (05.07.2018)
Lottoschein und Spielcasino – das war einmal. Glücksspiel findet heutzutage vor allem im Internet statt. Die Anbieter von Sportwetten und Online-Casinos sitzen oft im europäischen Ausland. Sie betreiben ein Geschäft, das viele Menschen in den Ruin stürzt und nur schwer zu regulieren ist.

WDR: Auf Shoppingtour: Die Chinesen und ihr Interesse an Deutschland (01.07.2018)
Die Chinesen kommen! Als Touristen, die im Schweinsgalopp durchs Land reisen. Und als zahlungskräftige Investoren, die sich für deutsches KnowHow und deutsche Technik interessieren. Ist das auch für Deutschland ein gutes Geschäft?

Deutschlandfunk Kultur: Eurokrise oder nicht – Griechenland gerettet, Euro gesichert? (30.06.2018)
Wird das Ende der Eurokrise eingeläutet seit Griechenland das dritte Euro-Rettungsprogramm verlassen hat? Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Marcel Fratzscher, stellt sich dieser und anderen Fragen.

SWR: Digitalisierung vs. Arbeitsmarkt? Job-Killer oder Job-Maschine? (30.06.2018)
Durch die Digitalisierung kommen auf Arbeitnehmer und Unternehmen immense Veränderungen der Arbeitswelt zu. Wie kann dieser Umbruch bewältigt werden?

SWR: Ende einer Ikone? Über den Aufstieg und Fall der Deutschen Bank (29.06.2018)
Es diskutieren: Dirk Laabs – Journalist und Filmemacher, Prof. Dr. Reinhard H. Schmidt – Banken-Experte, Goethe Universität Frankfurt, Hermann-Josef Tenhagen – Chefredakteur des Verbraucher-Ratgebers Finanztip.

HR: Gute Zölle, schlechte Zölle – Wie beschränkt darf Handel sein? (27.06.2018)
Zoll um Zoll schaukelt er sich in die Höhe – der Handelskrieg, den US-Präsident Trump vom Zaun gebrochen hat. Um die heimische Industrie zu schützen, hat er Zölle gegen EU-Importe verhängt. Aber das zahlt ihm die EU inzwischen mit gleicher Münze heim. Sie belegt ihrerseits US-Produkte mit Zöllen. Und um diesen Preis will so manches US-Unternehmen nicht von seinem Präsidenten geschützt werden. „Auch Europäer sollen sich weiterhin eine Harley Davidson leisten können“, sagt der gleichnamige Hersteller und verlagert deshalb Teile seiner Produktion ins Ausland. Und wenn das so weiter geht, dann sitzt Trump irgendwann allein hinter seiner Zollschranke. Da fragt man sich ernsthaft, wozu ein Zoll eigentlich gut sein soll. Aber bevor wir uns die Antwort zu leicht machen, sollten wir erst einmal vor der eigenen Grenze kehren. Schließlich hat jeder etwas, das er schützen möchte.

DLF: Wohin steuert die Wirtschafts- und Währungsunion? (27.06.2018)
Zehn Jahre ist die Finanzkrise her – auf dem kommenden Gipfel wollen Staats und Regierungschefs die Eurozone krisenfester machen. Bei den Reformen spielen die unterschiedlichen Vorstellungen von Deutschland und Frankreich eine wichtige Rolle. Am Ende müssen aber alle EU-Länder an einem Strang ziehen.

DLF: Daten und Demokratie – Internetkonzerne unter verschärfter Beobachtung (25.06.2018)
Manipulieren soziale Netzwerke und Internetgiganten ganze Gesellschaften? Können sie Wahlen und Abstimmungen wie in den USA oder Großbritannien beeinflussen? Die Kritik an Marktmacht und mangelnder Transparenz von Konzernen wie Facebook und Google hält an. Manche Politiker fordern mehr Kontrolle per Gesetz.

DLF: Sozialkredit-System – China auf dem Weg in die IT-Diktatur (23.06.2018)
China möchte bis 2020 ein System aufbauen, das das Verhalten seiner Bürger bewertet. Es soll möglichst alles erfassen: Zahlungsmoral, Strafregister, Einkaufsgewohnheiten und soziales Verhalten. Chinas Kommunistische Partei möchte damit den moralisch einwandfreien und ehrlichen Bürger schaffen.

BR: „Marktkonforme“ Demokratie. Ein Feature über den Neoliberalismus und die Krise (23.06.2018)
Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer weiter. Neoliberales Denken hat die Wirtschaftskrisen seit 2007 gestärkt überlebt. Und Angela Merkel will unsere Demokratie sogar „marktkonform“ gestalten. Wirtschaftswissenschaftler und ihre informellen Netzwerke gewinnen zunehmend Einfluss auf Politik und Gesellschaft.

NDR: Portugal kämpft sich aus der Krise (23.06.2018)
Vor Jahren erging es Portugal wie Griechenland: finanziell am Ende. Dann der Umschwung. Nun geht es voran.

Deutschlandfunk Kultur: Wirkt Werbung eigentlich noch? – Die Vermessung der Aufmerksamkeit (19.06.2018)
Was bleibt beim Verbraucher hängen, wenn ihn täglich Tausende Werbebotschaften erreichen? Und wann veranlasst ihn das auch wirklich zum Kauf? Ein Besuch bei Wissenschaftlern und Werbetreibenden – und ein Selbstversuch.

DLF: Vorläufer der Globalisierung – Chinas historische Wege gen Westen (14.06.2018)
Die neue Seidenstraße macht von sich reden: China baut transkontinentale Handelsstraßen zu Wasser und über Land bis ins ferne Europa. Doch so neu ist dieses Projekt gar nicht.

Deutschlandfunk Kultur: „Bereicherungsökonomie“ – Wie der Kapitalismus die Vergangenheit ausschlachtet (17.06.2018)
Die Aura von Vergangenheit, Ursprünglichkeit und Authentizität macht Dinge wertvoll, so die Soziologen Luc Boltanski und Arnaud Esquerre in ihrem neuen Buch. Im Gespräch erklären sie, wie diese „Veredelung“ funktioniert und wer davon profitiert.

DLF: Gentrifizierung auf Isländisch – Hulda und die Hafenarbeiter von Reykjavik (15.06.2018)
Auf einer Fläche so groß wie ganz Ostdeutschland leben in Island weniger Menschen als in Berlin-Mitte – gerade einmal 330.000. Die Finanzkrise vor zehn Jahren stürzte das Land in die Pleite. Doch Island erfand sich neu, setzte auf Tourismus und gilt derzeit als so hip wie nie zuvor.

SWR: Ein Stern geht unter: Wie viele Krisen verträgt die deutsche Autoindustrie? (14.06.2018)
Es diskutieren: Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer – Universität Duisburg-Essen, Sabrina Fritz – Leiterin der SWR-Wirtschaftsredaktion, Stuttgart, Prof. Dr. Andreas Knie – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

WDR: Alle elf Minuten … Das Geschäft mit dem Internet-Dating (10.06.2018)
Zehn Millionen Deutsche suchen einen Partner per Internet – mindestens. Über große und kleine Online-Agenturen und Partnerbörsen. Was lange Zeit als etwas anrüchig galt, ist inzwischen ein ganz normaler Weg, um die Frau oder den Mann fürs Leben zu finden. Und es ist ein lukratives Geschäft.

SWR: Anpfiff zum Milliardengeschäft – die Fußball-WM 2018 (08.06.2018)
Vier Wochen lang rollt in Russland der Ball und das Großereignis Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sorgt nicht nur für Tore, sondern lässt auch die Kassen klingeln. Viele Branchen reiben sich bereits die Hände, da sie von der Fußball-Euphorie profitieren

HR: USA oder China? Die Weltmachtfrage (08.06.2018)
Zwei Gipfeltreffen finden in diesen Tagen statt. Auf dem einen versammelt sich der alte Westen in Kanada, es sind die G7-Staaten unter Führung der USA. Auf der anderen Seite der Welt kommen die Staaten Asiens zusammen, in Shanghai, dominiert von China. Da zeigt sich, wer die Weltmacht USA herausfordert. Auch China will seinen Platz an der Sonne, das Riesenreich rüstet wirtschaftlich und militärisch rasant auf. Solche Rivalitäten waren in der Geschichte immer gefährlich, sie mündeten nicht selten in Krieg. Die griechischen Stadtstaaten Athen und Sparta sind beide wegen ihres Kampfes um Vorherrschaft über die Ägäis untergegangen. Das ist sehr lange her. Aber es lohnt sich, den vergangenen Konflikt genauer zu betrachten. Die Furcht der Spartaner vor den Athenern machte den Krieg unausweichlich- so die Analyse des griechischen Historikers Thukydides im fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Was können wir heute daraus lernen? Ist auch ein Krieg zwischen den USA und China, zwischen der alten und der neuen Weltmacht, unvermeidbar? Eines ist offenbar: China überflügelt schon jetzt seinen Rivalen. Und wir Europäer müssen uns warm anziehen.

SWR: Viele Master – wenig Meister: Nachwuchsmangel im Handwerk (05.06.2018)
Schlechtes Image, geringer Verdienst, harte körperliche Arbeit – immer weniger junge Leute machen eine Handwerkerausbildung. Egal ob Elektriker, Installateur oder Schreiner. Deshalb wird es immer schwieriger, einen Termin mit einem Handwerker zu bekommen. Wie kann das besser werden?

SWR: Megatrend Digitalisierung: Fluch oder Segen? (04.06.2018)
Keiner kann sie stoppen, niemand entkommt ihr. Die Digitalisierung verändert die Gesellschaft radikal. Das hat Vorteile, aber auch ganz gravierende Nachteile.

BR: Von neuen Denkschulen in den Wirtschaftswissenschaften (27.05.2018)
Unsere Wirtschaftsweise wird ständig infrage gestellt. Zurecht. Oder glaubt ernsthaft jemand an die unsichtbare Kraft des Marktes? Wir machen uns auf die Suche nach neuen Denkschulen. Hilft das neue Modell der „Donut-Ökonomie“?

SR: Wolfgang Hirn: Chinas Bosse. Unsere unbekannten Konkurrenten (27.05.2018)
Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie.

NDR: Die FIFA (24.05.2018)
Fußball ist Sport – aber auch ein riesiges Geschäft. Im Zentrum: Der Weltfußballverband FIFA. Und Funktionäre, gegen die FBI und Staatsanwälte ermitteln.

DLF: Die Grenzen des Wachstums 1972 (21.05.2018)
1972 stellen Dennis und Donella Meadows ihre Studie „Die Grenzen des Wachstums“ vor. Nicht die Natur sei eine Gefahr für den Menschen – sondern umgekehrt. Das passte weder kommunistischen noch kapitalistischen Politikern ins Konzept. Der Bericht für den „Club of Rome“ geriet zum Gründungsdokument für die Umweltbewegung.

HR: Es ist angerichtet: Balkan-Platte für die EU (17.05.2018)
Die Europäische Union befindet sich eigentlich gerade in einem Prozess des Schrumpfens. Nicht nur, weil Großbritannien austritt. Die ganze europäische Idee scheint derzeit auf dem Rückzug. Und dann veranstaltet dieses zerbrechliche Gebilde EU, das sich kaum selbst zusammenhalten kann, eine Konferenz zu einer nächsten Erweiterungsrunde. Aufgenommen werden sollen womöglich sechs weitere Länder, allesamt vom Balkan. „Wenn wir nicht zum Balkan kommen, kommt der Balkan zu uns“, ist das heimliche Motto der neuerlichen Erweiterungsdiskussion. Will sagen: Wenn wir den Menschen auf dem Balkan keine Perspektive bieten, werden sie sich aufmachen und ihr Glück bei uns suchen. Aber welche Perspektive kann die EU den jungen Serben, Albanern, Montenegrinern und Kosovaren denn bieten, die sie in ihren Heimatregionen halten würde und auch noch dafür sorgen, dass sie ihre jungen Republiken reformieren, öffnen, demokratisieren? Während sich überall in der EU die Nationalisten breit machen und in einigen Mitgliedsstaaten Demokratie abgebaut wird.

BR: Wo ist sie denn, die Inflation? Und wofür ist sie überhaupt gut? (16.05.2018)
Sie ist das Schreckgespenst vieler Deutscher – immer noch: Inflation. Sie hat im vergangenen Jahrhundert zweimal das Vermögen vieler vernichtet. Deshalb sind wir da besonders empfindlich. Aber was ist diese Inflation überhaupt.

SWR: Österreichs Biobauern – die Erfolgsrezepte (16.04.2018)
Seit Jahren ist Österreichs Bio-Landwirtschaft innerhalb der Europäischen Union führend – in keinem anderen EU-Land werden so viele Anbauflächen ökologisch genutzt wie in dort. Im Jahr 2015 wurde in Österreich 20% der gesamten Anbaufläche ökologisch genutzt, in Deutschland waren es 6,3 %. Frühzeitig stiegen die großen Einzelhandelsketten schon in den 90ziger Jahren ein, boten Bio-Produkte an. Auch die Landesregierungen fördern seit 2001 mit gezielten Programmen“ die biologische Landwirtschaft. Clemens Verenkotte hat Biobauern im Salzburger Land und Oberösterreich besucht und ist der Frage nachgegangen: Was machen unsere Nachbarn besser?

Deutschlandfunk Kultur: Verlagsbranche im Wandel – Bleibt das Buch auf der Strecke? (13.04.2018)
Ein Blick in die U-Bahnen und ICEs der Nation zeigt es: Kaum jemand liest – jedenfalls kein Buch – alle Welt starrt aufs Handy. Und eine Studie belegt tatsächlich, dass immer weniger Menschen zum Buch greifen

BBC: The Economic Impact of America’s Opioid Epidemic (12.04.2018)
Ohio is one of the worst hit US states for opioid addiction rates and deaths. Huge numbers of people have dropped out of the workforce and employers say they struggle to recruit the people they need. If automation increases as a result, will unemployment, despair and addiction get even worse? And is drug testing workers part of the solution or part of the problem? Claire Bolderson asks why the opioid epidemic has taken such a hold here and visits companies hoping to develop new medical solutions to treat pain and manage addition. For them, the opioid crisis might just be a very profitable business opportunity.

SWR: Schattenwirtschaft – Wie sich der Terror in Westafrika finanziert (11.04.2018)
Wie kommen Terrorgruppen eigentlich an Waffen und wie finanzieren sie diese? Wir haben dafür das Beispiel West-Afrika gewählt. Gerade hat die neue Bundesregierung eine Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr in Mali beschlossen, der als einer der gefährlichsten gilt.

BR: Obsession oder Notwendigkeit: Was ist Wachstum? (10.04.2018):
Der Philosoph Christian Schüle kritisiert unsere Obsession, die immer weiteres Wachstum der Wirtschaft fordert.

BBC: Ireland’s Brexit Challenge (09.04.2018)
Ireland’s economy is hugely interlinked with its next-door neighbour, the UK, in everything from energy to transport to finance. Can those links be kept after the UK leaves the EU, or will Irish business have to change direction? Ruth Alexander travels to Ireland to find out how businesses large and small are preparing for Brexit, and what challenges – and opportunities – they see

DLF: Zollfreilager und Geldwäsche – Das System des Vertuschens auf dem Kunstmarkt (08.04.2018)
In Kunst werden Millionen investiert. Woher das Geld stammt, ist dabei häufig unklar. Der Kunstmarkt eigne sich gut für Geldwäsche, weil es keine objektiven Preise gebe, sagte die Schweizer Rechtsanwältin Monika Roth im Dlf. Vor allem Briefkastenfirmen, Zollfreilager und fehlende Regulierungen seien problematisch.

BBC: The Global Trade Referee (07.04.2018)
The WTO has facilitated global trade since the 1990s but is now under threat. Ever since he was elected, US President Donald Trump has been critical of the World Trade Organisation, which he has described as a “catastrophe”. Also known as the WTO, the organisation was set up to facilitate global trade and act as a referee in trade disputes. Its ultimate objective is to avoid the sort of trade war that can lead to a real war. But as the United States and China threaten each other with new tariffs, fears of a trade war are back with the WTO’s own relevance under question. This comes at a crucial time for the United Kingdom, which after Brexit may have to fall back on the rules and regulations of the WTO. So could the world survive without the WTO as President Trump suggests? What does the organisation actually do? And how big of a threat is it under? Jonty Bloom goes looking for answers in its long corridors in Geneva.

SWR: Chinas Hunger auf deutsche Unternehmen (06.04.2018)
Der neue chinesische Großaktionär des Autobauers Daimler sorgte in dieser Woche erneut für Diskussionen. Auf der Daimler-Hauptversammlung in Berlin fragten sich viele Aktionäre, was der chinesische Unternehmer Li Shufu, dem jetzt fast zehn Prozent von Daimler gehören, vor hat. Dabei sehen viele in Deutschland chinesische Investitionen insgesamt kritisch. Oft wird mit Blick auf Technologie-Klau von einer Gefahr für die deutsche Wirtschaft gesprochen. Stimmt das?

SWR: Fair Trade – mehr als ein Versprechen? (05.04.2018)
In wenigen Tagen jährt sich die Katastrophe von Rana Plaza. 2013 waren in dem Ort, in der Nähe von Dhaka in Bangladesch 1127 Menschen beim Einsturz einer Textilfabrik ums Leben gekommen. Über 2400 wurden verletzt. Eine Folge dieser Katastrophe war: Die Verbraucher in Europa stellten Fragen. Wie kann es sein, dass renommierte Konzerne unter solchen Bedingungen produzieren lassen? Dabei ist Rana Plaza nur der dramatischste Ausdruck eines unfairen Handels. Billigste Produktion durch extreme Ausbeutung. Denn was für billige Kleidung gilt, gilt in ähnlicher Weise für Rohstoffe und Naturprodukte wie Kaffee, Kakao, Bananen oder seltene Erden, deren Stoffe wir fürs Handy brauchen. Der reiche Westen nimmt es sich, und veredelt es hier in Europa. Für die Produzenten bleiben meist nur Hungerlöhne und schwierige Arbeitsbedingungen. Und da kommt Fair trade ins Spiel. Fair trade verspricht Abhilfe. Es ist das Versprechen: wir bezahlen den wirklichen Preis, wir achten auf Nachhaltigkeit, auf eure Rechte als Arbeiter und Produzenten und auf die Umwelt. Geht das Versprechen auf?

Deutschlandfunk Kultur: Wettbewerb um lukrative Kunden – Das komplizierte Geschäft mit den Werbe-Awards (03.04.2018)
Werbung ist ein Milliardengeschäft: Etwa 20 große Agenturen buhlen hierzulande um die lukrativen Etats der bekanntesten Marken. Dabei spielen die Awards der Branche eine wichtige Rolle, weil sie Ansehen bringen – und bei den möglichen Auftraggebern Eindruck schinden.

DLF: Mehr-Generationen-Unternehmen – Das bleibt in der Familie (31.03.2018)
Familienunternehmen sind ein wichtiger Player für die deutsche Wirtschaft. Neben den großen Namen wie Aldi, Dr. Oetker oder Tönnies, gibt es noch unzählige mittelgroße bis kleine Unternehmen in Familienhand. Die hundert Größten haben 2016 einen Umsatz von mehr als eine Billion Euro gemacht.

SWR: Einer für alle, alle für einen: Wie modern ist die Genossenschaftsidee? (28.03.2018)
Es diskutieren: Konny Gellenbeck – Leiterin taz-Geno-Team, Berlin, Prof. Dr. Werner Plumpe – Wirtschaftshistoriker, Universität Frankfurt, Prof. Dr. Theresia Theurl – Institut für Genossenschaftswesen, Universität Münster
Vor 200 Jahren wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen geboren. Er gilt als der Begründer der Genossenschaftsidee. Mitte des 19. Jahrhunderts gründete Raiffeisen im Westerwald erstmals Hilfsvereine zur Unterstützung der Landbevölkerung. Diese Vereine vergaben Darlehen an Landwirte und kümmerten sich um die Kindererziehung. Sie boten Hilfe zur Selbsthilfe. Heute ist die genossenschaftliche Idee aus der deutschen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Die genossenschaftlich organisierten Volks- und Raiffeisenbanken oder große Handelsketten wir REWE und Edeka gehören zum Alltag. Wohnungsbaugenossenschaften setzen Akzente im deutschen Immobilienmarkt. Und selbst die Berliner Tageszeitung „taz“ ist genossenschaftlich organisiert. Die Folge: rund 22 Millionen Bundesbürger sind Mitglied einer Genossenschaft. Doch was ist aus der Idee der Solidargemeinschaft zu Zeiten des Turbokapitalismus geworden? Steht das Wohl der Gemeinschaft immer noch vor individuellem Gewinnstreben? Und wie behauptet sich die Genossenschaftsidee angesichts von Digitalisierung und Klimawandel?

SWR: Kosten des Krieges: Sterben tun immer die Anderen (28.03.2018)
Wer verdient am Waffenhandel? Wie funktioniert der internationale Waffenhandel und wer verdient daran? Über Lobbyisten, Gewinnmargen und moralische Skrupel.

SWR: Zocken um den Brexit: Kann ein geordneter Ausstieg gelingen? (26.03.2018)
Es diskutieren: Martin Alioth – Irland-Korrespondent des Schweizer Rundfunks, Prof. Dr. Martin Seeleib-Kaiser – Lehrstuhl für Vergleichende und Angewandte Politikfeldanalyse, Universität Tübingen, Diana Zimmermann – Leiterin des ZDF-Studios in London

SWR: Flixtrain – harte Konkurrenz für die Deutsche Bahn? (23.03.2018)
In dieser Woche startete Flixtrain mit seiner ersten Zugverbindung zwischen Hamburg und Köln. Das mit Flixbus verbundene Unternehmen bietet Billigtickets im Wettbewerb gegen die Deutsche Bahn. Demnächst wird die nächste Verbindung von Flixtrain zwischen Stuttgart und Berlin eröffnet. Damit bekommt die Deutsche Bahn einen ernstzunehmenden Wettbewerber auf der Fernstrecke. Schon Flixbus macht der Deutschen Bahn mächtig Konkurrenz. Dabei planen Flixtrain und Flixbus eine Zusammenarbeit, die dem Monopolisten weitere Fahrgäste abjagen könnte.

DLF: Der Meistertitel im Handwerk – Zwischen Gütesiegel und Zwang (23.03.2018)
Der Meistertitel ist die heilige Kuh des deutschen Handwerks. Nur wer ihn hat, darf sich selbständig machen und ausbilden. Die EU aber hobelt an den Bestimmungen, um es Handwerkern aus dem Ausland leichter zu machen. Welchen Sinn macht der deutsche Meister heute also noch?

DLF: Trumps Steuer- und Wirtschaftskurs – Eine Politik mit Risiken und unklaren Konsequenzen (20.03.2018)
US-Präsident Trump will über Strafzölle und eine Steuerreform US-Firmen stärken und begünstigen. Die Konsequenzen sind aber nicht absehbar. Denn das China, der Hauptadressat der Strafzölle, diese klaglos hinnimmt, ist nicht zu erwarten. In den USA könnten die Risiken auf Geringverdiener abgewälzt werden.

SWR: Rollenspiele in der Firma: Theater und Management (18.02.2018)
Zwischen der Welt des Theaters und einem modernen Unternehmen gibt es viele Parallelen. Auf der Bühne und im Unternehmen gibt es Gewinner, Verlierer, Mitläufer und Rebellen.

DLF: Geld für Posts und Likes – Persönliche Daten als Währung (17.02.2018)
Daten sind das neue Öl. Eine Weisheit des letzten Internetjahrzehnts. Und die Arbeiter auf den neuen „Ölplattformen“, das sind wir alle. Sollen wir dafür bezahlt werden? Zumindest ein soziales Netzwerk macht es jetzt vor

Deutschlandfunk Kultur: Hype um Krypto-Währungen – Auf der Suche nach dem verlorenen Bitcoin (11.02.2018)
Vor vier Jahren bekam Gerhard Richter einen Bitcoin geschenkt. Damaliger Wert: Etwa fünf Euro. Dann verlor er ihn – heute wäre sein Bitcoin einige tausend Euro wert: Dumm gelaufen. Aber es gibt noch Hoffnung.

SWR: Einkaufswagen oder Einkaufsservice? Lebensmitteleinkauf der Zukunft (10.02.2018)
Den Wocheneinkauf im Internet aussuchen und bequem nach Hause liefern lassen – oder fertig gepackt abholen. Das ist in Deutschland längst möglich, bei großen Händlern wie Startups. Aber: Kaum jemand kauft online Gemüse & Co. Seit die US-Konkurrenz letztes Jahr in Deutschland eingestiegen ist wirkt die Branche aufgeschreckt. Manche Konzerne sind nicht einmal zu einem Interview bereit. Zahlen zum Online-Geschäft gibt es nicht. Genaue Zukunftspläne sind unter Verschluss. Mit uns, den Kunden, will es sich keiner verscherzen auf der Suche nach Antworten auf die entscheidende Frage: nämlich wie wir in Zukunft unser Essen einkaufen wollen

SWR: „Flash Crash: Wie funktioniert die Börse“ (06.02.2018)
„Ein „Flash Crash“ sorgt für Aufregung an der Wall Street“. „Größter Tagesverlust des Dow Jones“. „Panik an den Börsen in China und Australien.“ So lauteten heute die Schlagzeilen. Insider können die Hintergründe solcher Meldungen vermutlich schnell einordnen. Nicht-Insider verstehen nur: An der Börse ist etwas passiert. Was genau – das ist für viele ein Geheimnis. Denn die Börse, das ist eine Welt für sich sich, voller unverständlicher Wörter und Vorgänge. SWR Aktuell Kontext will in diese Welt hineinschauen.

Deutschlandfunk Kultur: Personenbezogene Daten als Rohstoff und Handelsware – Registriert, gezählt, verwertet (30.01.2018)
Geburtsdatum, Postleitzahl oder Mobilitäts- und Gesundheitsdaten – im Netz werden unsere Daten massenhaft gesammelt und gewinnbringend verkauft. Sie sind zu einem Wirtschaftsgut für neue Unternehmen geworden. Kontrolle und Transparenz bleiben dabei auf der Strecke.

DLF: Freihandel contra Protektionismus – Welchen Kurs nimmt der Welthandel? (29.01.2018)
US-Präsident Donald Trump trat beim Weltwirtschaftsforum in Davos gemäßigt auf. Doch er hält weiterhin wenig von international abgestimmtem Vorgehen im Welthandel. Trump bevorzugt bilaterale Abkommen, Schutzzölle und eine national ausgerichtete Steuerpolitik. Und das könnte Folgen haben.

DLF: Folgen der E-Mobilität – Harte Zeiten für die Auto-Zulieferer (24.01.2018)
Die Elektromobilität kommt langsam in Fahrt. Deshalb steht die Pkw-Wirtschaft vor einem tiefgreifenden Wandel. Viele Zulieferer, insbesondere die kleineren, könnten an ihm zerbrechen – wenn sie nicht rechtzeitig auf neue Technologien umstellen, die Autos in Zukunft benötigen.

Deutschlandfunk Kultur: Der lange Weg der Entbürokratisierung – Von Bürgernähe keine Spur (23.01.2018)
Komplizierte Formulare, unzählige Vorschriften, undurchschaubare Zuständigkeiten: Die Bürokratie raubt uns Zeit, Geld und Energie. Und trotz der proklamierten Entbürokratisierung sind wir von einer bürger- und kundenorientierten Verwaltung noch weit entfernt.

NDR: Abschied vom Faktor Mensch (23.01.2018)
Glaubt man den Ingenieuren von Daimler oder Google, werden selbstfahrende Autos unser Straßenbild bald radikal verändern. Wer entscheidet zukünftig über Leben und Tod?

HR: Exklusive Weltenretter – Die Deals von Davos (23.01.2018)
„Eine gemeinsame Zukunft schaffen in einer zerrissenen Welt“, das klingt gut und so, als grenze man sich gegen diejenigen ab, die Fake News und Nationalismen produzieren. Es ist das diesjährige Motto des Weltwirtschaftsforums in Davos. Hoch oben über dem beschaulichen Ort in den Schweizer Alpen auf der Schatzalp, wo übrigens noch heute im gleichnamigen Hotel die Alarmglocken zu sehen sind, mit denen auch der Held in Thomas Manns „Zauberberg“ nächtens um Hilfe bat, trifft sich gern die globale Finanzelite, um sich auf den Gipfel unten im Tal einzustimmen. Mehr als 3000 werden es dieses Jahr sein, so viele wie noch nie und angeblich ein Gipfel, so wichtig wie nie zuvor. Trump, Merkel, Modi, Macron – die politische Elite hält Hof, vier Tage im Schnee, einmal im Jahr, um die Dramen der Welt zu beklagen. Aber auch Investoren, Analysten, Vorstandsvorsitzende, Manager und Unternehmer nutzen Davos als Weltvertriebsforum. Was aber kommt für die „zerrissene“ Welt dabei heraus? Was darf man sich davon erhoffen, beim Stelldichein, wenn ein Referat, ein Statement auf das nächste folgt? Wenn der nächste Termin auf der großen Weltbühne schon ausgemacht ist?

SWR: Die Welt von Davos: Warum Kapitalisten am Kapitalismus zweifeln (22.01.2018)
Es diskutieren: Prof. Dr. Heribert Dieter – Ökonom, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin, Prof. Dr. Birgit Mahnkopf – Europäische Gesellschaftspolitik, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin, Alfred Schmit – SWR-Wirtschaftsredaktion Baden-Baden